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Birnen

Unsere Kulturbirne (Pyrus communis L.) ist bereits in der Steinzeit aus diversen Wildarten entstanden. Tafelbirnen werden auch als Speise-, Butter- oder Edelbirnen bezeichnet, da sie selbst in roher Form intensiv duften und wunderbar süss schmecken. Butterbirnen werden sie genannt, da sie ein sehr saftiges und weiches Fruchtfleisch haben. Tafelbirnen kommen überdies in der Küche zum Einsatz und werden verwendet, um Obstbrände und Liköre herzustellen. Zu den bekannten Sorten gehören z. B. die Williams Christ und Alexander Lucas. Zu den Kochbirnen zählen vordergründig alte Sorten wie etwa die Gieser-Wildeman-Birne, die teilweise Vorläufer der heutigen Tafelbirnen sind. Sie eignen sich nicht, um roh verspeist zu werden, da sie weder süss noch saftig und selbst im reifen Zustand ziemlich hart sind. Werden die würzigen Kochbirnen allerdings gekocht oder gebacken, schmecken sie wunderbar. Kochbirnen sind ein fester Bestandteil der traditionellen norddeutschen Küche. Mostbirnen sind hingegen ein Mittelding zwischen Wild- und Speisebirnen. Roh schmecken die sauren Früchte zwar gar nicht, doch sie sind ideal, um Most und Obstweine herzustellen. Mostbirnen werden oft auf Streuobstwiesen kultiviert. Während veredelte Birnbäume im Schnitt 70 Jahre alt werden, können Mostbirnbäume ein Alter von 200 Jahren erreichen. Zu den alten Sorten zählen z. B. die Gelbmöstler und die Oberösterreicher Weinbirne.